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Steindokumente in Sötenich

Nicht nur die keltischen, römischen und fränkischen Funde sprechen für das Alter Sötenichs, sondern auch Funde aus der karolingischen Zeit. Im Volksmund gibt es eine Überlieferung, dass das Haus von Aloys Pütz das älteste Haus in Sötenich sei. Diese Überlieferung stimmt jedoch nicht, denn vorher gab es nachweisbar Wohnstätten in Sötenich. Aber das Haus von Aloys Pütz ist sehr alt und ist im Jahre 777 erbaut worden, wie der Grundstein des Hauses kundtut. Es befindet sich in dem Hause auch eine schmiedeeiserne Platte mit hervorragenden Schmiedearbeiten aus dem Mittelalter. Die Jahresangabe wurde jedoch im Laufe der Jahre vom Rost zerfressen.

Es wurde festgestellt, dass sich solche eisernen Kunstschmiedeplatten in vielen Sötenichern Häusern befanden, aber von herumziehenden Händlern erworben wurden, da den damaligen Besitzern der Wert dieser Platten nicht bekannt war. Jedenfalls weist das Vorhandensein der Kunstschmiedearbeiten aus dem Mittelalter auf das Alter des Ortes, auf den Wohlstand und die Eisenerzgewinnung hin.

Im Hause von Aloys Pütz befanden sich auch 2 Nischen, in denen sich 2 Holzfiguren, ein Mann und eine Frau befanden. Nach der Beschreibung dieser Figuren müssen auch diese aus dem frühen Mittelalter stammen. Sie wurden 1903 an einen Händler verkauft.

Aus dieser Angelegenheit macht die Ortssage, dass das Haus des Aloys Pütz ein Heidentempel gewesen sei. Diese Behauptung dürfte aber nicht zutreffend sein, zumal auch gerade in dem keltischen Ortsteil von Sötenich ein keltisches Heiligtum in Form eines Göttertempels unmöglich gewesen wäre. Dann stammen die Figuren aus einer Zeit, in der Sötenich längst christlich war und eine Kapelle hatte. Wohl könnte es sein, dass das Haus von Aloys Pütz früher der „Höhlen-Hoff" oder der „Höriger-Hoff“ war, der auf Seite 36 erwähnt wurde.

Das ehemalige Haus von Hermann Mohr wurde laut Grundstein 1224 erbaut. Da diese Seite kirchlich zur Kapellengemeinde Kall gehörte, mussten dort auch die Beerdigungen vorgenommen werden. So stammt dann auch der Leichenweg nach Kall, der heute manchmal noch so bezeichnet wird, aus dieser Zeit und hat ein hohes Alter. Die Vermutung, dass es sich bei dem Haus von Aloys Pütz tatsächlich um das Gut „Höriger-Hoff“ oder „Höhlen-Hoff“ handelt, wird durch folgendes bekräftigt, so dass es als sicher anzusehen ist:

1. Katasteramtliche Bezeichnungen nennen das Gelände des Hauses von Aloys Pütz: Im Höhlengut.

2. Die Flurbezeichnungen: "Op der Höll" und „Benden“ weisen noch auf diesen alten Höhlenhoff hin. Sie bestehen noch heute im Volksmund.

3. Das Haus von Aloys Pütz liegt auf der Kaller Seite.

 

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